Cave de La Côte - Schweizer Wein aus genossenschaftlichen Anbau

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Cave de La Côte - Schweizer Wein aus genossenschaftlichen Anbau

Vielfach ausgezeichnet, oft nachgeahmt aber niemals übertroffen, dass sind die Weine der Genossenschafskellerei Cave de la Cóte aus der Weinstube der Schweiz, dem Kanton Waadt.

Die Genossenschaftskellerei Cave de la Cóte

In der Weinbauregion La Côte, die am Genfersee im Kanton Waadt liegt, befindet sich die Cave de la Côte. Die 1929 von 85 Weinbauern gegründete Genossenschaftskellerei hat sich bis heute ganz ihrem hohen Qualitätsanspruch und der Wahrung traditionellen Anbaus verschrieben. Heute vereint die Cave de la Côte fast 300 Weinproduzenten, deren Parzellen auf über 450 Hektar zwischen Lausanne und Satigny stehen. Sämtliche Mitglieder sind Eigentümer und bestimmen so die Zukunft der Genossenschaft mit. Durch die kurzen Verkaufswege sowie die direkte Reinvestition in die Weinkellerei profitieren die Winzer als Mitglieder, Produzenten aber auch alle Freunde guten Weins gleichermaßen.

Weinbau bei Cave de la Cóte

Das oberste Gebot des hauptverantwortlichen Önologen Rodrigo Banto sind Finesse und Präzision. Dies wird umgesetzt durch die Weiterentwicklung und Modernisierung der gemeinsamen Produktionsanlagen in Nyon und Tolochenaz. Dadurch entwickelte sich die Region La Côte in den letzten Jahren zu einem der besten Weinbaugebiete der Welt.

Bis zur Jahrtausendwende wurde die Region hauptsächlich mit den drei Rebsorten Chasselas (dt. Gutedel), Pinot Noir und Gamay bewirtschaftet. Inzwischen finden sich hier mehr als dreißig Rebsorten, die unter anderem aus Pionierarbeit der Cave de la Côte hervorgehen. Darunter sind einheimische aber auch ursprünglich gebietsfremde Sorten sowie diverse Neuzüchtungen.

Das Anbaugebiet La Côte

Im größten Weinbaugebiet des Waadtlands gedeihen zwischen Genfersee und Jura auf etwa 2000 Hektar allerhand rote und weiße Rebsorten. Die besonderen geografischen Begebenheiten eignen sich hervorragend für den Weinbau: Im Norden und Westen schützt das Juragebirge gegen kalte Winde, während die Südseite durch den Genfersee von besonderen Lichtverhältnissen und einer angenehmen Temperaturregulierung geprägt ist. Außerdem bietet die relativ kleine Anbaufläche eine große Vielfalt an Terroirs. Während in den nördlichen Hängen lehmiger Kalk- und Sandboden vorherrscht, überwiegen in Seenähe mineralienreiche Kiesböden. Das Ergebnis sind Weine mit einem einzigartigen Charakter, die mit klarem Geschmack und aromatischen Düften überzeugen können. Am südlichen Fuß des Jura wiederum herrschen schwere Böden vor, die kräftigere Weine mit fruchtigem Geschmack erzeugen.

Cave de la Cóte vielfach ausgezeichnet

Jedes Jahr wird die Genossenschaftskellerei mit zahlreichen Medaillen ausgezeichnet. Zu den bedeutendsten Prämierungen zählen die Titel des besten Merlot der Welt im Jahr 2010 sowie des besten Chasselas der Welt in den Jahren 2016 und 2018. Hinzu kommen rund 70 Medaillen, die die Kellerei allein im Jahr 2018 bei verschiedenen Wettbewerben erhalten hat.