Schaffhausen

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Der nördlichste Kanton der Schweiz ist Schaffhausen. Nur etwa 18% seiner Grenze teilt Schaffhausen mit Zürich und Thurgau. Ansonsten ist der Kanton fast vollständig von Deutschland umschlossen. Rund 83.000 Einwohner leben hier auf 298km². Knapp 37.000 davon im Hauptort Schaffhausen. In der frühen Neuzeit war Schaffhausen geprägt von Weinanbau, Webereien und als wichtiger Knotenpunkt überregionalen Handels mit seiner Bodenseeschifffahrt. Heute haben viele internationale Firmen des Computer- und Elektronikmarktes ihren Hauptsitz in Schaffhausen. Seine Bekanntheit verdankt Schaffhausen aber vor allem dem Rheinfall. Doch was hat der Kanton sonst zu bieten? Ein Reinfall wird ein Besuch jedenfalls nicht.

Der Rheinfall

Zugegeben, der Rheinfall zieht mit Abstand die meisten Besucher an. 1,6 Millionen reisen jährlich an, um das Donnern der, im Sommer durchschnittlichen, 600.000 Liter Wasser pro Sekunde und die Gischt zu spüren. Diese Naturgewalt nutzt natürlich auch ein Wasserkraftwerk, um die Region mit Strom zu versorgen. Im Hintergrund thront auf züricher Rheinseite das Schloss Laufen über dem Rheinfall. Mit Ausflugsbooten ab Neuhausen erreicht man den hohen Felsen mit Aussichtsplattform, der inmitten des 150 Meter breiten und 23 Meter hohen Rheinfalls steht.

Geschichte am eigenen Leib erfahren

1944 wurde Schaffhausen versehentlich von Bombern der US Air Force bombardiert, die annahmen, sich über Deutschland zu befinden. 400 Bomben zerstörten große Teile der Stadt. Um so erstaunlicher ist es, dass man heute noch viele historische Gebäude hier findet. Über allem die Festung Munot auf dem Emmersberg. Im 16. Jahrhundert errichteten die Bürger von Schaffhausen den Munot als Frondienst. Wie mühsam diese Arbeit gewesen sein muss, kann man sich nach dem Aufstieg zur Festung über 277 Stufen wohl halbwegs vorstellen. Die Aussicht von dort oben auf die Stadt und den Rheinfall lässt die Anstrengung aber schnell vergessen. Die Altstadt ist hingegen größtenteils barrierefrei. Ein Rollstuhlweg führt durch das historische Pflaster der Gassen.

Wer lieber seine Zeit in Museen, anstatt auf Treppen verbringt, besucht das Kloster Allerheiligen, das heute ein großes Museum über Geschichte, Archäologie, Kunst und Naturkunde beherbergt.
Auch das Museum im Zeughaus ist sehr zu empfehlen, wenn man etwas über die Geschichte des schweizer Militärs erfahren will. Waffen, Uniformen, Fahrzeuge und Geschütze des 19. und 20. Jahrhunderts sind dort ausgestellt.

Festung Munot

Wein wie Wasser...

Wasserratten kommen im Rhybadi auf ihre Kosten. Seit 1870 ist hier ein 30 Meter breiter und 186 Meter langer „Kasten“ auf Pfählen in den Rhein eingelassen, um ein sicheres Schwimmbecken in der starken Strömung des Rheins zu bieten. Damit ist es das größte Kastenbad der Schweiz. Es hat, von oben betrachtet, die Form eines Schiffs, das gegen die Strömung fährt. In der Spitze des „Bugs“ ist ein Zwischenboden eingelassen, um Nichtschwimmern eine „Plattform“ zu bieten.

Mehr vom Rhein und Schaffhausen sieht man sogar trockenen Fußes, wenn man ein richtiges Schiff bevorzugt. Neben Fahrten durch das Rheinfallbecken, werden auch Fahrten zumBodensee angeboten. Als Besonderes Leckerli auch mit dem „Wii-Schiff“. Weinprobe in Begleitung eines Winzers und Apéro an Bord inklusive, denn Schaffhausen ist nach Zürich sogar das zweitgrößte Weinanbaugebiet der Deutschschweiz. 500 Winzer in 20 der 26 Schaffhauser Gemeinden bauen Wein an. Ein großes Netz von Wanderwegen führt durch die Rebberge des „Blauburgunderlands“. Als Blauburgunder bezeichnet man hier den Pinot Noir, beziehungsweise Spätburgunder.
In Trasadingen kann man sogar in einem Weinfass in den Rebbergen übernachten.
Ach, wie tut das Herz mir weh, wenn ich im Glas den...

...Bodensee

Den Rhein hinauf am Bodensee liegt die wunderschöne Stadt Stein am Rhein mit etwas mehr als 3000 Einwohnern. Ein Städtchen, wie aus einem Märchenbuch. Historische Gebäude, wie die Burg Hohenklingen, der Chretzeturm, oder der Hexenturm, zeugen von den alten Zeiten bis ins Spätmittelalter im 14. Jahrhundert zurück. Bemalte Hausfassaden findet man nahezu überall in der Schweiz. Doch hier in Stein am Rhein findet man wahrscheinlich die schönsten. Alois Carigiet, Illustrator des Schellen-Ursli-Buches, bemalte 1956 die Fassade des Hotel Adler am Rathausplatz im Auftrag der Schaffhausener Brauerei Falken. Stilistisch orientierte sich Carigiet dabei am Nachbarhaus, denn dort ist das älteste erhaltene Fresko aus den 1520er Jahren zu sehen. Das Haus selbst ist sogar noch mindestens 100 Jahre älter. Beim Bummeln durch die alten Gassen von Stein am Rhein wird man noch viele weitere Fassadenmalereien finden. Unbemalte Häuser hingegen setzen die Fresken der Nachbarschaft mit meist rotem, aber auch blauem oder grünem Fachwerk in Szene.
Das mittelalterliche Stadtbild bietet die beste Kulisse für einen der schönsten Weihnachtsmärkte. Zu Recht wird er „Märlistadt“ („Märchenstadt“) genannt. Zwischen den typischen Glühwein-, Bratwurst- und Kunsthandwerksständen erzählen liebevoll gestaltete Schaufenster entlang des „Märliweges“ ein Märchen. Wenn dann auch noch Schnee liegt, ist die weiße Weihnacht perfekt.

Stein am Rhein
SH Smilestones AG

Eine Minimalistische Alternative

Kommt man allerdings nicht zur Weihnachtszeit nach Stein am Rhein, kann man sich den Märlimarkt trotzdem anschauen. Allerdings nur im Miniaturmaßstab 1:87 und nicht in Stein am Rhein, sondern in Neuhausen am Rheinfall. Die Smilestones Miniaturwelt beheimatet die Größte Modelleisenbahnwelt der Schweiz. Binnen eines Tages kann man hier fast die ganze Schweiz sehen. Ein bis ins kleinste Detail genau nachgebildeter Mini-Rheinfall, Stein am Rhein, ein Schwingfest, interaktiv steuerbare Seilbahnen, und ein etwas weniger kleines Mini-Matterhorn bieten einen idealen Ausflug für die ganze Familie.


Ein paar Minuten Schaffhausen

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