Luzern - Das kulturelle Zentrum der Zentralschweiz

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Der deutschsprachige Kanton Luzern, in schweizerdeutsch: Lozärn, in französisch: Lucere, italienisch, wie auch rätoromanisch: Lucrena, zeichnet sich gerade aufgrund seiner Lage im Schweizer Mittelland durch ein beeindruckendes Wechselspiel landschaftlicher Schönheit aus. Die Kantonsgrenzen umfassen sowohl Teile der Voralpen als auch der Schweizer Alpen. Gleichzeitig grenzt der Kanton mit seinen südöstlichen Ausläufern bis an den Vierwaldstättersee und bietet damit nebst überragenden Bergpanoramen auch idyllische Seeblicke.
Das gesellschaftliche sowie kulturelle Zentrum des Kantons sowie der Zentralschweiz insgesamt bildet die Stadt Luzern. Sowohl die Lage am Vierwaldstättersee, der räumlichen Nähe zu den Berg- und Skisportzentren in den Alpen als auch die vielen Sehenswürdigkeiten, Volksfeste und Festivals machen die Stadt zu einem wahren Magneten für junge Menschen aus der ganzen Schweiz, ebenso wie für Touristen aus aller Welt. Nicht verwunderlich, denn der Hauptort beherbergt neben der Universität Luzern auch die Hochschule Luzern und bietet damit nebst einem breit gefächerten Bildungsangebot auch ein buntes Nachtleben mit diversen Cafés, Bars, Clubs und Restaurants.

Landschaft und Lage Luzerns

So vielseitig wie seine Landschaft ist auch das Klima Luzerns. Berge, Hügellandschaften und Seepanoramen machen Luzern zu einer einzigartigen Ausflugs- und Urlaubsregion. Während es im Norden des Kantons nur sehr wenig regnet, verfügen die Regionen zu Füßen des Bergmassivs Rigi über ein trockenes und sehr sonnenreiches Klima, indem selbst Palmen und Südfrüchte gedeihen. Der gleichnamige Hauptort des Kantons, die Stadt Luzern, verfügt aufgrund ihrer besonderen Lage zudem über ein sehr spezielles Klima. Das der Stadt nahe gelegene Pilatusmassiv bescherrt dem Hauptort relativ häufig Regen, gleichzeitig trägt u. a. durch die Alpen hervorgerufene Föhnwind im Herbst sowie Frühling ungewöhnlich warme Lufttemperaturen in die Stadt.
In Luzern spiegelt sich somit das gesamte Spektrum landschaftlicher und klimatischer Vielfalt der Schweiz wider. Der höchste Punkt des Kantons, das Brienzer Rothorn mit circa 2350 Metern über dem Meeresspiegel befindet sich im Südwesten Luzerns. Der tiefste Punkt mit gerademal knapp 403 Metern über dem Meeresspiegel befindet sich in Reuss bei Honau, direkt an der Grenze zum Kanton Zug.
Nebst dem die Südostgrenze markierenden Vierwaldstättersee grenzen die Ausläufer des Kantons auch an den in Osten gelegenen Sempachersee. Der südliche Teil des Kantons hingegen wird von alpinen Gebirgsmassiven, wie dem Pilatusmassiv und dem Rigimassiv dominiert.
Im Südosten, direkt am Vierwaldstättersee, befindet sich der Hauptort des Kantons, die Stadt Luzern. Ihre besondere Lage, direkt am See sowie dem Fluss Reuss, welcher die Alt- und die Neustadt voneinander abgrenzt, aber auch die unmittelbare Nähe zu den Gebirgsmassiven des Pilatus und Rigi hat die Entwicklung zu einer der Hochburgen des Tourismus bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts begünstigt.

Kapellbruecke Luzern

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

So vielfältig wie seine Landschaft sind auch die Sehenswürdigkeiten und Aktivitätenangebote Luzerns. Der Vierwaldstättersee und der Sempachersee bieten gerade während der Sommerzeit naturnahe Erholung sowie ein reichhaltiges Wassersportangebot. Zudem verfügt der Vierwaldstättersee mit seinen fünf Raddampfern, über die größte Dampfschiffflotte der Schweiz.
Die Schweizer Voralpen sowie die Berge Pilatus und Rigi laden nicht nur zu ausgiebigen Bergwanderungen, dem Mountainbiken, Paragliden und Kletteraktivitäten ein, sondern sind gerade während der kalten Zeit frequentierte Ski- und Wintersportareale.
Der Pilatus, zugleich der Hausberg der Stadt Luzern, ist einer in der Schweiz weitverbreiteten Legende nach, die letzte Ruhestätte des ehemaligen römischen Präfekten Pontius Pilatus. Daher war die Besteigung des Pilatus noch bis ins Mittelalter hinein strengstens verboten. Mittlerweile ist der Berg touristisch gut erschlossen. Von Alpnach im Kanton Obwalden kann der Gipfel des Pilatus mit der steilsten Zahnradbahn der Welt erreicht werden. Von Luzern aus ist der Gipfel mit der Panoramagondelbahn, einer Luftseilbahn, zu erreichen.
Die erste Bergbahn Europas befindet sich am Bergmassiv des Rigi. Dieser Berg trägt den Namen 'Die Königin der Berge' und bietet seinen Besuchern ein fast schon atemberaubendes Panorama über den Vierwaldstättersee und die nahe gelegenen Alpen sowie das im Norden gelegene Schweizer Mittelland. Der Rigi als Ausflugsziel bietet zudem auch verschiedene Freizeitaktivitäten, wie diverse sehr gut ausgeschilderte Wanderwege, Gleitschirmfliegen, Kutschen- und Nostalgiefahrten mit einer historischen Dampflokomotive. Während des Winters kommen alpine Sportaktivitäten, wie u. a. Rodeln, Skifahren und Skilanglauf hinzu.

Der Hauptort, die Stadt Luzern, gilt als ein Eldorado des Wintersports. Mit gerade mal knapp einer Stunde Autofahrt sind von hier aus sowohl Skipisten mit einer Länge von insgesamt 500 Kilometern, die Schlittenbahnen bei Melchseefrutt mit einer Länge 8 Kilometer als auch die Skiabfahrten am Titlis 12 Kilometer Länge oder auch die Loipen bei Andermatt mit 40 Kilometer Länge und 2000 Höhenmetern zu erreichen. Zugleich wartet die Stadt Luzern mit einer reichhaltigen Fülle an Attraktionen auf. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unbestritten die Kapellbrücke sowie der Wasserturm, das Verkehrshaus der Schweiz aber auch das berühmte Löwendenkmal.
Die Alt- und die Neustadt Luzern wird von der Reuss geteilt. Die älteste und wohl bekannteste Brücke, welche die Neu- und Altstadt Luzerns miteinander verbinden, ist die 1365 errichtete Kapellbrücke. Mit einer Länge von mehr als 200 Metern handelt es sich um die zweitlängste gedeckte Holzbrücke Europas. Leider fiel ein Großteil der Brücke 1993 einem Feuer zum Opfer. Die Kapellbrücke wurde nach dem Brand wieder originalgetreu restauriert. Jedoch sind 81 der insgesamt 111 dreieckigen Gemälde aus dem frühen 17. Jahrhundert während des Brandes unwiederbringlich zerstört worden. Mittig auf der Kapellbrücke befindet sich der historische Wassertrum, das Wahrzeichen Luzerns. Der Wasserturm verfügt über einen achteckigen Grundriss und bildet zusammen mit der Kapellbrücke einen Teil der historischen Stadtbefestigung.
Das Verkehrshaus der Schweiz im Hauptort Luzerns ist eines der größten und meistbesuchten Museen der Schweiz. Sowohl seine besondere Architektur als auch die große Sammlung an historischen Lokomotiven, Automobilen, Schiffen sowie Flugzeugen zieht jährlich Tausende Besucher an. Teil des Museums ist auch das bisher einzige IMAX-Kino und Großplanetarium der Schweiz. Zugleich findet sich hier auch die Swissarena, eine 200 m² große begehbare Luftbildkarte der Schweiz.

Das Löwendenkmal im Stadtzentrum Luzern ist eines der, wenn nicht sogar das berühmteste Denkmal der Schweiz. Es wurde zu ehren der 1792 beim Tuileriensturm in Paris gefallenen Schweizergardisten nach einer Vorlage des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen errichtet und steht seit 2006 unter Denkmalschutz.
Neben diesen weitläufig bekannten Sehenswürdigkeiten wartet die Stadt Luzern mit einer fast schon unzählbaren Anzahl sehenswerter Bauwerke auf. Hierzu gehören unter anderem die als nördlicher Befestigungswall der Stadt zwischen 1350 und 1403 errichtete Museggmauer sowie die dazugehörigen Museggtürme.
Das im Stil der Spätrenaissance Anfang des 17. Jahrhunderts erbaute Rathaus ist, ebenso wie der Ritter’scher Palast, durchaus eine Besichtigung wert. Beim Ritter’scher Palast handelt es sich um ein ab 1556 errichtetes Renaissancepalais mit einem dreistöckigen Arkadeninnenhof, der zwischen 1577 bis 1773 der Sitz des Luzerner Jesuitenkollegiums war und seit 1804 als Hauptgebäude der Kantonsregierung genutzt wird. In den Obergeschossen des Arkadenhofes ist ein siebenteiliger Totentanzzyklus des Luzerner Malers Jakob von Wyl ausgestellt, der zwischen 1610 bis 1615 entstanden ist.
Auch das 1888 fertiggestellte Hotel Château Gütsch, welches im Stil des Historismus erbaut wurde, wird als ein Wahrzeichen Luzerns gehandelt.
Mit der Hofkirche St. Leodegar im Hof findet sich auch eine der bedeutendsten Kirchenbauten aus der Zeit der Renaissance in Luzern.
Dem Vierwaldstättersee zugewandt treffen Schwanenplatz und der Kurplatz aufeinander und bilden den Schweizerhofquai. Hier finden sich sowohl das Grand Casino Luzern als auch die Nobelhotels Schweizerhof, National sowie Palace Luzern, die ihren Gästen Luxus pur und zugleich beste Aussichten über die angrenzende Seelandschaft bescheren.
Gleichzeitig befinden sich in Luzern zahlreiche Kirchenbauten von architektonischer Bedeutung. Hierzu gehören, die Matthäuskirche im Stile der Neugotik, die Jesuitenkirche als eine der ältesten Barockkirchen der Schweiz oder auch die Peterskapelle mit ihrer Innenausstattung im Stil der Nazarener.

Für kunst- und kulturinteressierte Besucher hält Luzern zudem eine hohe Museumsdichte bereit. Dazu gehören u. a. die berühmte Sammlung Rosengart, ehemals Picasso Museum, mit Werken von Pablo Picasso, Paul Klee sowie viele klassischen bis modernen Werken. Das Richard-Wagner-Museum im Tribschener Landhaus war zwischen 1866 und 1872 der Wohnsitz des berühmten Komponisten. Hier finden sich auch heute noch einige originalgetreue Wohnräume Wagners sowie eine Sammlung klassischer Musikinstrumente. Zugleich ist das direkt am Vierwaldstättersee gelegene Landhaus eine Anlaufstelle für Musik- und Poesieabende. Weitere Museen sind das Kunstmuseum Luzern, das Alpineum Luzern mit einem 3D-Alpen-Panorama, der Gletschergarten, der Luzern während der Eiszeit vor 20.000 Jahren sowie im subtropischen Klima vor 20 Millionen Jahren darstellt. Die Geschichte Luzerns kann aber am besten im Historischen Museum nachempfunden werden. Das Naturmuseum Luzern gewährt mit seinen Ausstellungen zudem tiefe Einblicke in die Flora und Fauna der Zentralschweiz.
Der Kanton Luzern pflegt eine der ältesten Theatertraditionen Europas, dessen Ursprünge bereits in den mittelalterlichen Fasnachts- und Passionsspielen der Luzerner Weinmärkte sowie dem Bildungstheater der katholischen Gegenreformationsbewegung zu finden ist. Eine Tradition, die sich auch in den vielen Luzerner Volks- und Heimattheater bis hin zu der heutigen Laientheaterszene sowie den professionellen Theaterbühnen der Stadt fortgesetzt hat. Nicht verwunderlich also, dass es allein in Luzern drei große Theater gibt. Hierzu gehören das Luzerner Theater, das Kleintheater Luzern sowie der Theaterpavillon.
Luzern verfügt aber auch über eine blühende Musikszene. Das ehemalige Gefängnis Sedel ist seit 1981 zum Musikzentrum Sedel avanciert. Hier finden sowohl Konzerte als auch Musikproben der Luzerner Rock- und Punkszene statt. Im Konzerthaus Schüür werden zudem regelmäßig Konzerte der unterschiedlichsten Genres veranstaltet. Auch das Musikrestaurant Stadtkeller bietet mit Konzerten und Kleinkunstveranstaltungen seinen Gästen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Entlebuch

Traditionen und Brauchtum

Als Teil der Zentralschweiz teilt sich der Kanton Luzern eine Reihe an Traditionen und Brauchtümern mit den Kantonen Obwalden, Nidwalden, Schwyz, Uri sowie Zug. Luzern verfügt jedoch auch über einige Traditionen sowie Brauchtümer, die nur dort anzutreffen sind. Dazu zählen u. a. der Auffahrtsumritt in Beromünster, die Gansabhauet in Sursee oder auch die Luzerner Herrgottskanoniere.
Im Rahmen der Gegenreformation wurden durch die katholische Kirche verschiedene Bräuche und Feste inszeniert. Hierzu gehören der Auffahrtsumritt sowie die Herrgottskanoniere, die nur noch in Luzern anzutreffen sind.
Regelmäßig an Christi Himmelfahrt findet der Auffahrtsumritt am Chorherrenstift St. Michael Beromünster statt. Die jährlich teilnehmenden Pilger umrunden dabei die 18 Kilometer lange Grenze des Besitzes des Chorherrenstiftes.
Im Rahmen der kirchlichen Feierlichkeiten zum Fronleichnam veranstalten die zwei Pfarreien St. Maria zu Franziskanern und St. Leodegar im Hof eine gemeinsame Eucharistiefeier auf dem Franziskanerplatz. Anschließend pilgern die Gläubigen in einer Prozession von der Franziskanerkirche zur Hofkirche, wo mit den ritualisierten Böllerschüssen der Herrgottskanoniere der Schluss-Segen gespendet wird. Begleitet wird die gesamte Prozession u. a. von Erstkommunionkindern, Schweizergardisten, den Herrgottskanonieren sowie den Rittern vom Heiligen Grab.
Am 11. November, dem Martinstag, wird in Sursee nachmittags der traditionelle Gansabhauet durchgeführt, ein Überbleibsel aus Zeiten noch vor der Nationalstaatsgründung der Schweiz. Ein zentrales Moment dieses regionalen Volksfestes ist das Aufhängen einer toten Gans an einem Draht vor dem Rathaus. Die jungen Männer und Frauen der Gemeinde versuchen mit verbundenen Augen und bekleidet mit einem roten Mantel sowie einer von Hand geschnitzten und vergoldeten Sonnenmaske, der Gans mit nur einem Säbelhieb den Kopf abzutrennen. Zwischen den einzelnen Hieben der Teilnehmenden wird das Stangenklettern und Sackhüpfen sowie das Chäszänne (Grimassen schneiden) für die Kinder veranstaltet. Zum frühen Abend hin wird das Fest durch einen Lichterumzug, dem Räbelichtliumzug, durch die verdunkelte Altstadt Sursees abgeschlossen.
Ebenfalls ein regional eingegrenzter Brauch im Kanton Luzern ist das Lichterschwemmen, welches stets am 6. März, dem Fest des Glaubensboten Fridolin, in der Gemeinde Ermensee zelebriert wird. Nach Einbruch der Dunkelheit trifft sich die Dorfgemeinschaft von Ermensee im Dorfzentrum gleich am Aabach, um mit ihren selbst gebastelten Gestängen aus Holz, Kerzen den Aabach flussabwärts treiben zu lassen. Ziel dieses Brauchtums ist es sowohl den Winter als auch den Bach, zu besänftigen.
Abseits dieser regional eingrenzbaren Traditionen und Brauchtümer teilt sich Luzern eine Vielzahl traditioneller Feierlichkeiten mit den übrigen Schweizer Kantonen. Hierzu zählen u. a. die traditionellen Sportarten, wie das Schwingen oder Jassen, aber auch die in der Gesamtschweiz weitverbreiteten archaischen Fastnachtsfeierlichkeiten, die mit ihrem wilden Maskentreiben, den Intrigen, sowohl heidnische als auch kirchliche Wurzeln in sich vereinigt. Aber auch die vielen Alpenfeste, die Älplerchilbi, die ihren Ursprung in der Bauern- und Sennenkultur nehmen, sind auch in den Luzerner Voralpen und Alpen stark vertreten. Dasselbe gilt für die traditionellen Musik-, Jodel- und Trachtenfeste oder das in der gesamten Schweiz stark ausgeprägte Vereinsleben, welches maßgeblich zum lebendigen Erhalt traditioneller Brauchtümer beiträgt.

Spezialitäten aus Luzern

Der Kanton Luzern ist nicht nur eine Wiege der Museums- und Theaterkultur sowie der Musikszene in der Schweiz, sondern auch ein Quell regionaler Schweizer Spezialitäten.
Zu den traditionellen Gerichten aus dem Kanton Luzern zählen neben weiteren die Älplermagronen. Ein recht deftiges Gericht aus Makkaroni, Kartoffeln, Sahne, Käse, Apfelmus sowie gerösteten Zwiebeln, dass sich besonders durch die Kombination von Herzhaftem mit einer Süßem Note auszeichnet.
Auch die Luzerner Pastetli zeichnen sich durch eine Mischung aus würzig und Süßem aus. Hierbei handelt es sich um eine mit Kalbs- und Schweineragout, Pilzen und Rosinen gefüllte Blätterteigpastete zu der Reis und Erbsen gereicht werden.
Das Rezept für die Lozärner Chügelipastete stammt noch aus der Zeit der Zünfte und wird traditionell am 2. Januar zum Bärteliessen genossen. Beim Bärteliessen handelt es sich um ein Fest der Zunft zu Safran, das zu ehren des neu erkorenen Fritschivaters, bzw. des neuen Zunftmeisters der Zunft zu Safran veranstaltet wird. Um die Lozärner Chügelipastete zu genießen, bedarf es jedoch keiner Mitgliedschaft in der Zunft zu Safran, denn das Gericht wird auch in vielen Luzerner Restaurants angeboten. Die traditionelle Rezeptur besteht in einer Pastetenfüllung aus Kalbfleisch sowie Brätkügeli aus Hackfleisch in brauner Bratensauce. Das Gericht wird jedoch in verschiedenen Variationen zubereitet, sodass in den meisten Restaurants heute eine helle Bratensauce verwendet wird.
Zu den weitverbreiteten Luzerner Regionalspezialitäten gehören auch die Birnenweggen, die Luzerner Lebkuchen, Lozärner Chatzestreckerli sowie die Lozärner Rägetröpfli.
Birnenbrot ist ein in vielen Kantonen der Schweiz, insbesondere aber in den Voralpen- und dem Alpenraum verbreitetes Rezept. Hierbei handelt es sich um ein Brot mit einer reichhaltigen Füllung aus gedörrten Birnen. Zu den bekanntesten Variationen gehören das Bündner Birnbrot oder Huxelbrot, rätoromanisch auch 'Paun cun paira' genannt, das Glarner Birnbrot, das Toggenburger Birnbrot und selbstverständlich auch die über die Grenzen Luzerns hinaus beliebten Luzerner Birnweggen. Diese werden zumeist mit Gewürzen wie Zimt, Koriander, Muskatnuss und Anis verfeinert.
Luzerner Lebkuchen heben sich gegenüber anderen Bibergebäck- und Lebkuchenrezepturen dadurch ab, dass hierfür anstelle des Bienenhonigs, Birnenhonig für den Teig verwendet wird. Auch wird zusätzlich zur Milch, Rahm mit in den Teig gegeben. Hierdurch erhalten die Luzerner Lebkuchen ihre sehr weiche bis leicht poröse Konsistenz.
Bei den Lozärner Chatzestreckerli handelt es sich um Mürbeteigschnitten, die mit Aprikosen und Mandeln verfeinert werden.
Ein beliebter Pralinenklassiker aus Luzern, der sich mittlerweile in der ganzen Schweiz verbreitet hat, sind die Lozärner Rägetröpfli (Regentröpfchen). Dies sind tropfenförmige Pralinen mit einer Kirsch-Schokoladefüllung. Heute werden Lozärner Rägetröpfli in vielen verschiedenen Variationen hergestellt, wie bspw. mit weißer Schokolade oder schwarzer Schokolade, anstelle der herkömmlichen Milchschokolade.

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