Drei außergewöhnliche Erlebnisse für den Winterurlaub in der Schweiz

Veröffentlicht von Joelina


Mit ihren wunderschönen Skigebieten zieht die Schweiz jährlich Millionen Wintertouristen an. Auf perfekt präparierten Pisten mit höchster Schneesicherheit lässt sich der Winter so richtig genießen. Doch für einen perfekten Winterurlaub in der Schweiz muss man nicht unbedingt eine Sportskanone sein, denn auch abseits der Skipisten, jenseits überfüllter Liftanlagen und dem Menschentrubel, gibt es viel zu erleben und entdecken. Ob als Pause vom Skialltag oder für einen genüsslich entschleunigten Winterurlaub findet man überall verlockende Angebote für unvergessliche Erlebnisse.

 

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Kunstwerke aus Schnee und Eis erschaffen und im selbstgebauten Iglu übernachten

Wer hat nicht schon als Kind versucht, ein eigenes Iglu zu bauen? In vielen Skigebieten der Schweiz, zum Beispiel in Arosa, Mürren oder dem Appenzell, ist das sogar mit professioneller Anleitung und den richtigen Schneewerkzeugen möglich. Als ultimatives Highlight können Sie sogar darin übernachten.

© myswitzerlandDoch nicht nur Iglus können aus dem Schnee gezaubert werden. Auch für Reisegruppen und Teamevents gibt es die Möglichkeit, eine lustige Schneeschuhrallye zu unternehmen und mit Outdoor-Guides fantasievolle Schneeskulpturen zu bauen. Zum krönenden Abschluss braucht es natürlich noch einen Apéro oder eine Après-Ski-Party. Dazu können die Teams in Arosa zunächst ihre eigene Theke aus Schneeblöcken bauen. Das örtliche Bergrestaurant sorgt für die Getränkeversorgung.

 

Entschleunigung pur beim Eisfischen auf dem Bergsee

Ein winterliches Erlebnis der besonderen Art gibt es nicht nur auf den Bergen, sondern auch auf den Bergseen der Schweiz. Auf verschiedenen Schweizer Seen ist es in der Wintersaison möglich, die Angel auszuwerfen und auf dem Eis zu angeln. Eine köstliche, selbstgeangelte Forelle krönt am Abend einen herrlich entspannten Tag. Die Eisfischerei ist ein Nischenhobby und das ist auch gut so, schließlich sollen die Schweizer Bergseen nicht überfischt und Schonzeiten eingehalten werden.
Im Gebiet Hoch-Ybrig im Kanton Schwyz, auf dem Seeblisee, sind geführte Tagesausflüge zum Eisfischen möglich. Nach individueller Anreise geht es ab Unteriberg-Weglosen mit der Seilbahn hinauf zur Bergstation Hoch-Ybrig. Von dort aus führt ein 15-minütiger Spaziergang zur Berghütte am Seeblisee. Hier beginnt um 9 Uhr morgens die Einführung ins Eisfischen inklusive Sicherheitsbelehrung. Danach geht es gleich hinaus auf den See.

© hoch-ybrig.chMit Angelausrüstung, Eisbohrer, dicker Winterkleidung und einem Schlitten geht es aufs Eis. Die Suche nach der perfekten Stelle für das Loch beginnt. Ist sie gefunden, wird gebohrt und wenn die dicke Eisschicht durchbrochen ist, kann die Angelrute hinabgelassen werden. Gegen 11:30 Uhr geht es zurück zur Berghütte, wo ein zünftiges Käsefondue serviert wird, das auch von Innen herrlich wärmt. Frisch aufgewärmt geht es anschließend wieder zurück zum Eisloch. Bis in den Nachmittag hinein wird geduldig geangelt und auf den großen Fang gehofft. Übrigens können auch Kinder an diesem Erlebnis teilnehmen, natürlich nur in Begleitung von Erwachsenen.

Bei so langer Zeit draußen auf dem Eis ist die richtige Bekleidung das A und O. Eine dicke Winterjacke und eine warme Schneehose sind dabei jedoch nicht das Einzige, worauf Sie achten sollten. Warme Handschuhe bieten ausreichend Wärme und den nötigen Schutz vor Nässe, was bei mehreren Stunden auf dem Eis besonders wichtig ist. Ebenso entscheidend ist das Schuhwerk. Dicke Sohlen halten die allgegenwärtige Kälte ab. Der Rest des Schuhs sollte mindestens knöchelhoch und ebenfalls wasserabweisend sein. Heiße Getränke wie Kaffee, Tee oder Punsch werden während des Eisfischens serviert. Für weiterführende Verpflegung muss jedoch jeder Fischer selbst sorgen. Um 17 Uhr geht es mit der letzten Fahrt - und hoffentlich einem prächtigen Fisch - zurück zur Talstation.

 

Sportlich, doch ohne Gedränge am Skilift: Loipen-Safari durch Graubünden

Über 7.000 Kilometer Skipisten, verteilt auf rund 250 Skigebiete, ziehen sich durch die Schweiz. Das entspricht etwa der Strecke von Bern bis nach Neu-Delhi. Doch auch weniger rasante Skisportarten finden im Winterparadies der Schweiz ihren Platz: 5.500 Kilometer Langlaufloipen und zusätzlich rund 600 Kilometer «Schlittelbahnen», ausschließlich zum Rodeln, werden angeboten. Das Goms im Oberwallis, das Engadin in Graubünden, Engelberg in Obwalden oder Adelboden im Berner Oberland sind ein wahres Paradies für Langlaufbegeisterte.

Wer gleich den gesamten Winterurlaub in der Schweiz durchplanen möchte und sportlich abschalten will, wird die Loipensafari in Graubünden sicherlich genießen. 162 Kilometer in fünf Tagen, quer durch Graubünden mit seiner wunderschönen Winterlandschaft.

© graubuenden.ch / Romano SalisDer erste Tag startet ganz entspannt mit der Anreise nach Davos und einer Übernachtung im ausgewählten Partnerhotel. Ankommen, gutes Essen genießen und vielleicht dem Spa einen Besuch abstatten. Die erste Etappe startet am nächsten Morgen mit einem Rundkurs von 30 Kilometern durch Davos und Klosters bei 210 Metern Auf- und Abstieg. Am dritten Tag geht es weiter nach Scuol. Das Postauto bringt Sie nach Martina, wo 21 Kilometer Loipen zu absolvieren sind. Am Abend führt die Reise in ein Hotel im Oberengadin.
Am vierten Tag geht es auf einer Strecke von 60 Kilometern von Maloja nach Zernez und am Abend mit der Rhätischen Bahn und dem Postauto nach Lenzerheide, wo es am fünften Tag die 36km lange Langlaufstrecke von Parpan nach Lenz zu bewältigen gilt. Postauto und Rhätische Bahn bringen Sie schließlich zur Übernachtung nach Sedrun, wo es an Tag sechs in die letzte Langlaufetappe geht. 15 entspannte Kilometer zum Ausklang, anschließend die individuelle Heimreise, wahlweise auch mit einer weiteren Übernachtung in Sedrun.


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